"Spielfalt" - Inklusion auf pädagogisch betreuten Spielplätzen

Unser Dachverband, der Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V., hat einen Förderantrag bei der „Aktion Mensch Stiftung“ gestellt, der im Juni 2016 genehmigt wurde. Am 1.9.2016 konnte dann das Modellprojekt „Spielfalt beim Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze e.V. starten.

Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung sollen mit Hilfe des Projekts „Spielfalt“ gleichberechtigt in den offenen Platzbetrieb aufgenommen werden. Das bedeutet, dass sie sich hier – wie alle anderen Kinder und Jugendlichen auch – möglichst selbstständig und selbstbestimmt bewegen können. Gemeinsam mit den Projektbeteiligten ist zu überlegen, wie bauliche und strukturelle Barrieren erkannt und abgebaut werden. Das Projekt soll ein bewusstes Wahrnehmen und eine daraus resultierende inklusive Denkweise aller Beteiligten anstoßen. Diese Ziele entsprechen den Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention, die Deutschland im Jahre 2009 - mit der Verpflichtung zur Umsetzung von Inklusion - unterzeichnet hat.

Die Entwicklung eines Konzeptionsmodells für die Offene Arbeit auf pädagogisch betreuten Spielplätzen findet gemeinsam mit sechs Kooperationseinrichtungen sowie einem Projektbeirat statt. Damit wollen wir den Mitgliedseinrichtungen Mut machen, gerade in der Offenen Arbeit inklusiv-pädagogisch zu handeln. Die Ergebnisse aus der Arbeit der Inklusionsberatungs- und Koordinationsstelle stehen allen Mitgliedseinrichtungen während als auch am Ende des Projekts zur Verfügung.

Der Stadtteilbauernhof ist eine von den insgesamt sechs Kooperationseinrichtungen.

Darüber hinaus werden die gewonnen Erkenntnisse und Ergebnisse in einem Praxishandbuch zusammengefasst und den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit als Buch oder Onlineversion bereitgestellt. Gerade für den Bereich der Offenen Kinder- und Jugendarbeit - speziell auf pädagogisch betreuten Spielplätzen - ist bislang kein solches Praxishandbuch erschienen.

Mit dieser neu eingerichteten Inklusionsberatungs- und Koordinationsstelle und dem abschließenden Praxishandbuch möchte der BdJA den Trägern, insbesondere aber den Mitarbeiter*innen, Wege darstellen, wie sie Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung im Alltag der Offenen Arbeit einbinden und als Bereicherung der Vielfalt ansehen können. Die auftretenden Möglichkeiten und Grenzen Inklusiver Offener Arbeit sollen während des Projekts herausgestellt und deren Entwicklungsprozesse herausgearbeitet werden. Inklusion muss selbstverständlich werden. Hierauf möchte der BdJA aufmerksam machen.

 

Inklusion auf dem Stadtteilbauernhof

Den Stadtteilbauernhof können alle Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren besuchen. Er ist ein Ort an dem sich Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderungen und unabhängig von ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft treffen können und gemeinsam aktiv sein können.

Falls ihr Kind Unterstützung benötigt so sprechen Sie uns gerne an!

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"Offene Tür" für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag
von 14:30 bis 18 Uhr


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